Indien und die VRO
» Indien ist mit seinen über 1,095 Milliarden Einwohner (Dez. 2005) nach China das bevölkerungsreichste Land der Welt. 75% der Menschen wohnen auf dem Lande. Trotz beachtlicher Fortschritte lebt heute noch eine grosse Anzahl Inder unterhalb der Armutsgrenze in misslichen Umständen.
Ganz besonders die Landbevölkerung in Südostindien leidet unter den wiederkehrenden Naturgewalten und auch unter extremer Wassernot. Wirbelstürme und damit verbundene Flutwellen zerstören immer wieder die in den weiten und flachen Küstengegenden gelegenen Lehm- und Strohhütten der Dorfbewohner.
Viele Menschenopfer, Verlust von Hab und Gut, Landflucht oder Wiederaufbau der armseligen Hütten bis zur nächsten Zerstörung – ein Teufelskreis! – Es sei denn, man durchbricht ihn mit geeigneter Hilfe zur Selbsthilfe.
Jährlich werden rund 25 Dörfer auf ihrem Weg des Wiederaufbaus unterstützt, vorwiegend in den Bundesstaaten Andhra Pradesh und im .
Die Dorfbewohner sind auf fremde Hilfe angewiesen. Eine Landarbeiter- oder Fischerfamilie im Bundesstaat Andhra Pradesh verdient im Jahr zwischen 100 bis 250 Franken. Das notwendige Baumaterial für ein Haus beläuft sich auf ca. Fr. 1'000. Ein mittleres, 50 Familien zählendes Dorf kostet rund Fr. 100’000, inkl. der Errichtung einer kleinen Infrastruktur wie Brunnen, Strassen, Aufforstung, Kindergarten und Schule.
Abgeschlossene Projekte
- Eine Dienstleistungsstelle für je 10 Dörfer
- Vier Indische Weiterbildungszentren (Nord, Ost, Süd und West)
- 300 Schulen
- 500 Dörfer (weitere 500 in der Entwicklung)
- 2.500 Brunnen
- 25.000 Wohnungen
- 5.000.000 Bäume (1/2 Million jedes Jahr)
